Re: Re an Felix von BALDR...
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Geschrieben von miki am 15. Februar 2006 01:21:
Als Antwort auf: Re an Felix von BALDR... geschrieben von Baldr / zensiert von Admin SAM (m/53) am 14. Februar 2006 21:34:14:
>Und die idee das nur wer was leistet Lebenswert ist hatten wir doch schon, oder ?"
ich werde mich sicher nicht entblöden auf diese bemerkung näher einzugehen - zumal es dazu auch keinerlei veranlassung gibt da dies von mir in keinster weise gesagt wurde und ich gerne darauf verzichten kann mit demjenigen teil der leser zu kommunizieren die der gruppe der defakto analphabeten zuzurechnen sind zumal sie zwar des lesens mächtig sind aber den sinn nicht erfassen!
------------------------->Aber auch du wirst mal alt und willst gut behandelt werden.
das ist absolut richtig - aber: wenn ich die rechnung über meine bisherigen beiträge in diverse kassen aufmache, so könnte ich selbst bei niedrigster verzinsung eines täglich kündbaren sparbuches locker alleine von den zinsen leben ohne das kapital auch nur antasten zu müssen - sogar in einem pflegeheim! so alt könnte ich daher garnicht werden um mir darüber sorgen machen zu müssen selbst wenn ich noch nichtmal auf das pensionsantrittsalter warten würde. aber genau das umverteilungsgelabere ist das verhängnis! JEDER der einem erwerb nachgehen will KANN das auch - allerdings eben nur im rahmen seiner geistigen fähigkeiten und qualifikationen. die bestimmen aber jedenfalls immer andere und nie der betreffende selbst. daraus resultiert eben unterschiedliche wertigkeit - und zwar im sinne des marktwertes einer arbeitskraft und nicht im menschlichen oder existentiellen sinne!
tätigkeiten die von minderqualifizierten personen ausgeführt werden können haben nun mal nicht die peguniere wertigkeit einer hochqualifizierten person die in ihrem wirkungsbereich möglicherweise nur sehr schwer und unter grossem einarbeitungsaufwand zu ersetzen ist, wissensmässig möglicherweise garnicht.
ricardo - ein englischer bankier und wirtschaftsmathematiker des 17. jahrhunderts hat bereits erkannt - was auch von lassalle, dem aus diesem grunde totgeschwiegenen gründer der deutschen gewerkschaftsbewegung bestätigt wurde - dass ein arbeiter - und darunter verstand man am beginn der englischen industrialisierung einen ungelernten arbeiter - auf sicht gesehen nicht mehr verdienen kann als er zur deckung seines lebensunterhaltes - sprich existenzminimum - benötigt.
genau darauf wird es auch a la longe wieder hinauslaufen - zwangsläufig!
denn eben die "niederen" tätigkeiten waren am leichtesten zu automatisieren und genau da war es auch am lohnensten zumal anlagen keine 5 wochen urlaub haben und darüber hinaus noch 24 stunden am tag produzieren - ohne zulagen!
fazit ist dass ebenso zwangsläufig eine wende dahingehend im gange ist dass jeder in erster linie für sich selbst zu sorgen hat anstatt zu bedauern wie gerne er doch arbeiten würde aber hundert gründe vorträgt warum ihm das doch - leider - nicht möglich ist und sich ins soziale netz fallen lässt oder seine papiere vorlegt wo draufsteht was er alles kann - nur leider dumm ist wie bohnenstroh! nur die betroffenen selbst sehen das natürlich immer anders - sind halt immer die dummen verständnisslosen chefs die doch überhaupt keine ahnung haben wie einfach doch alles gehn könnte ... also sollen doch was abgeben von dem was sie mit ihrer grenzenlosen dummheit erwirtschaftet haben!
mitnichten - da würde die rechnung ohne den wirt gemacht - und das gibts ja nun nirgendwo!
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post scriptum: wie sagte doch einstein?
es gibt zwei dinge im leben - die dummheit des menschen und das universum
bei zweitem bin ich mir noch nicht ganz sicherund stell dir mal vor - der sagte das obwohl er DICH noch nichtmal kannte ...
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